Das Museum für Hamburgische Geschichte: Eine Zeitreise in die Zukunft

Abstract:

Das Museum für Hamburgische Geschichte durchläuft eine umfassende Modernisierung für 101 Millionen Euro und ist bis voraussichtlich Ende 2028 geschlossen. Erfahre, welche spannenden Veränderungen dich erwarten, von verbesserter Barrierefreiheit über eine komplett neu konzipierte Dauerausstellung bis hin zu einer stärkeren Öffnung zur Stadtgesellschaft. Entdecke, wie Hamburgs reiche Historie zeitgemäß und interaktiv präsentiert wird und welche Highlights die Wartezeit versüßen.

Hamburg, meine Perle! Wer unsere Hansestadt liebt, weiß, dass sie mehr ist als nur Hafen, Elbphilharmonie und Reeperbahn. Hamburg ist Geschichte, gelebte Tradition und ständiger Wandel. Und genau diese Essenz fängt das Museum für Hamburgische Geschichte ein – oder besser gesagt: wird sie in Zukunft noch besser einfangen. Denn aktuell ist das Museum zwar vorübergehend geschlossen, aber das ist kein Grund zur Trauer, sondern ein Signal für etwas Großes, etwas Zukunftsweisendes! Hamburgs wichtigstes stadthistorisches Museum, das seit Anfang 2024 seine Pforten geschlossen hält, bereitet sich auf eine umfassende inhaltliche und bauliche Modernisierung vor. Ein Jahrhundertprojekt, das die Art und Weise, wie wir Hamburgs Vergangenheit erleben, revolutionieren wird. Freu dich auf ein Museum des 21. Jahrhunderts, das Tradition und Innovation perfekt miteinander verbindet und dich auf eine noch spannendere Reise durch die Jahrhunderte mitnimmt.

Key Facts zur Modernisierung des Museums für Hamburgische Geschichte

  • Umfassende Modernisierung: Das Museum für Hamburgische Geschichte wird seit Anfang 2024 grundlegend saniert und modernisiert. Die Wiedereröffnung ist für Ende 2028 geplant, die neue Dauerausstellung soll bereits 2027 zugänglich sein.
  • Kosten und Finanzierung: Die Modernisierung verschlingt stolze 101 Millionen Euro. Davon kommen 83 Millionen Euro von der Freien und Hansestadt Hamburg und 18 Millionen Euro vom Bund.
  • Verbesserte Barrierefreiheit: Ein zentrales Ziel ist die Schaffung höchstmöglicher Barrierefreiheit, unter anderem durch einen neuen Fahrstuhl, der alle Etagen erschließt, und ein neues Orientierungssystem.
  • Neue Dauerausstellung: Die gesamte Dauerausstellung wird auf drei Etagen komplett neu konzipiert, um Hamburgs Geschichte von der Hammaburg bis heute zeitgemäß und interaktiv zu präsentieren.
  • Öffnung zur Stadtgesellschaft: Das Museum öffnet sich stärker zur angrenzenden Parkanlage Planten un Blomen und plant neue Räumlichkeiten für Gastronomie mit einer erweiterten Terrasse.
  • Innovative Inhalte: Neben klassischen Exponaten werden auch ungewöhnliche Objekte wie ein Autowrack der G-20-Proteste 2017 gezeigt, um die jüngere Geschichte zu beleuchten.
  • Historische Integration: Zwei historische Räume der spätklassizistischen Villa Rücker aus Hamburg-Hamm, die bereits 1909 geborgen wurden, finden ihren Platz in der neuen Ausstellung.
  • Familienfreundliche Angebote: Es entstehen spezielle Bereiche wie „Kind sein in Hamburg“ und ein Stadtlabor namens „Hamburg Heute“ mit einer Stadt-Lounge für kreatives Mitgestalten.

Ein Blick hinter die Bauzäune: Was passiert im Museum?

Stell dir vor, ein historisches Gebäude, das seit über 100 Jahren die Seele Hamburgs bewahrt, wird von Grund auf erneuert, ohne seinen Charakter zu verlieren. Genau das geschieht gerade am Holstenwall. Das Museum für Hamburgische Geschichte, das 1922 nach Plänen des berühmten Architekten Fritz Schumacher eröffnet wurde, wird nicht einfach nur aufgehübscht. Es ist eine „Generalüberholung“, wie Hans-Jörg Czech, Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg, betont. Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes bringt es auf den neuesten energietechnischen und barrierefreien Stand. Das bedeutet für dich: In Zukunft wirst du alle Ausstellungsbereiche bequem erreichen können, dank eines neuen Fahrstuhls und eines durchdachten Leitsystems.

Aber es geht um viel mehr als nur neue Wände und barrierefreie Zugänge. Der Kern des Projekts ist eine komplette Neukonzeption der Inhalte. Die Dauerausstellung wird von Grund auf neu gestaltet und nimmt dich auf eine Zeitreise von der Hammaburg bis in die Gegenwart mit. Stell dir vor, du entdeckst nicht nur archäologische Fundstücke, sondern auch ein Autowrack, das bei den G-20-Protesten 2017 in Brand gesteckt wurde – ein eindringliches Zeugnis jüngster Stadtgeschichte. Sogar zwei historische Räume der spätklassizistischen Villa Rücker aus Hamburg-Hamm, die schon 1909 geborgen wurden, werden endlich in die Ausstellung integriert. Das Museum will sich noch stärker der Stadtgesellschaft öffnen und ein Ort des Dialogs und der Partizipation werden, mit neuen Räumen für Sonderausstellungen, Vermittlungsarbeit und einer erweiterten Gastronomie mit Terrasse zum Park hin.

Hamburgs Geschichte erleben – auch außerhalb der Mauern

Auch wenn das Museum für Hamburgische Geschichte gerade eine Pause einlegt, um sich neu zu erfinden, ist Hamburg selbst ein lebendiges Museum. Die Stadt atmet Geschichte an jeder Ecke, und viele Orte laden dazu ein, die Wartezeit auf die Wiedereröffnung sinnvoll zu überbrücken. Direkt neben dem Museum liegt zum Beispiel Planten un Blomen, eine grüne Oase mitten in der Stadt. Dieser wunderschöne Park ist bekannt für seine thematischen Gärten, den See und das japanische Teehaus. Besucher lieben ihn als „Hamburgs grünen Escape Button“ und schätzen ihn mit hervorragenden 4,8 von 5 Sternen als perfekten Ort zur Entspannung oder für einen gemütlichen Spaziergang. Hier kannst du die Seele baumeln lassen und die frische Luft genießen, während du dir vorstellst, wie das Museum nebenan in neuem Glanz erstrahlt.

Ein weiteres Muss für Geschichtsfans ist die nahegelegene Speicherstadt, ein UNESCO-Welterbe, das die maritime Handelsgeschichte Hamburgs wie kein anderer Ort widerspiegelt. Die Backsteinarchitektur, die Fleete und die historischen Speicher erzählen von einer Zeit, als Hamburg das „Tor zur Welt“ wurde und Gewürze, Kaffee und Teppiche aus aller Herren Länder hier umgeschlagen wurden. Ein Spaziergang durch die Speicherstadt ist wie eine Zeitreise und bietet unzählige Fotomotive. Die Speicherstadt, mit ihrer unvergleichlichen Atmosphäre, ist ein lebendiges Denkmal der Hansezeit und ein absolutes Highlight für jeden Hamburg-Besuch. Die Modernisierung des Museums wird diese historischen Verbindungen sicher noch stärker hervorheben und dir ein noch tieferes Verständnis für die Entwicklung unserer Stadt ermöglichen.

Warum die Wartezeit sich lohnt: Ein Ausblick auf das „neue“ Museum

Die Vorstellung, dass das Museum für Hamburgische Geschichte bis Ende 2028 geschlossen bleibt, mag zunächst enttäuschend klingen. Doch diese Wartezeit ist eine Investition in die Zukunft und wird sich definitiv lohnen. Die Verantwortlichen sprechen von der Chance, „ein Museum des 21. Jahrhunderts zu schaffen“. Das bedeutet nicht nur eine zeitgemäße Präsentation der Exponate, sondern auch eine stärkere Interaktion mit dir als Besucher. Die neue Dauerausstellung wird dir die Möglichkeit geben, Hamburgs Geschichte nicht nur passiv zu betrachten, sondern aktiv zu erleben und zu hinterfragen.

Besondere Highlights sind die geplanten Bereiche wie „Kind sein in Hamburg“, die speziell auf Familien und junge Besucher zugeschnitten sind und die Geschichte kindgerecht aufbereiten. Und im „Hamburg Heute“-Stadtlabor, einer Art Stadt-Lounge, kannst du dich kreativ einbringen und mitgestalten – ein spannender Ansatz, um die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu stärken. Die erweiterte Gastronomie mit Blick auf Planten un Blomen lädt zum Verweilen und Diskutieren ein, und die neuen Sonderausstellungsräume versprechen immer wieder frische Perspektiven auf Hamburgs vielschichtige Historie. Mit einem Gesamtinvestment von 101 Millionen Euro wird hier ein kulturelles Juwel geschaffen, das nicht nur die Vergangenheit würdigt, sondern auch die Zukunft der Hamburger Museumslandschaft prägt. Es wird ein Ort sein, der dich immer wieder aufs Neue überraschen und begeistern wird.

Das Museum für Hamburgische Geschichte mag momentan seine Türen geschlossen haben, aber es ist alles andere als still. Hinter den Kulissen wird mit Hochdruck an einem modernen, barrierefreien und inhaltlich neu aufgestellten Haus gearbeitet, das dich ab Ende 2028 (und die Dauerausstellung schon ab 2027) mit frischen Perspektiven und interaktiven Erlebnissen begeistern wird. Die 101 Millionen Euro teure Modernisierung ist eine Investition in die Zukunft der Hamburger Geschichtsvermittlung und ein klares Bekenntnis zu einem lebendigen Kulturerbe. Nutze die Wartezeit, um andere historische Orte wie Planten un Blomen und die Speicherstadt zu erkunden, und freue dich auf ein Museum, das seine reiche Vergangenheit mit der Dynamik der Gegenwart verbindet. Hamburgs Geschichte wartet darauf, von dir neu entdeckt zu werden – in einem Museum, das bereit ist für das 21. Jahrhundert.

FAQ

Wann wird das Museum für Hamburgische Geschichte voraussichtlich wiedereröffnet?

Das Museum für Hamburgische Geschichte ist seit Anfang 2024 für eine umfassende Modernisierung geschlossen. Die Wiedereröffnung des gesamten Museums ist voraussichtlich Ende 2028 geplant, während die neue Dauerausstellung bereits 2027 zugänglich sein soll.

Welche Neuerungen kann ich nach der Modernisierung erwarten?

Nach der Modernisierung erwarten dich zahlreiche Neuerungen: eine komplett neu konzipierte Dauerausstellung, verbesserte Barrierefreiheit durch einen neuen Fahrstuhl und ein modernes Leitsystem, erweiterte Gastronomie mit Terrasse zum Planten un Blomen, neue Sonderausstellungsräume sowie interaktive Bereiche wie ‚Kind sein in Hamburg‘ und ein ‚Hamburg Heute‘-Stadtlabor für kreatives Mitgestalten.

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